Gicht
Ein Gichtanfall kommt oft über Nacht: Das Großzehengrundgelenk ist plötzlich heiß, geschwollen und so berührungsempfindlich, dass selbst die Bettdecke schmerzt. Ist der Anfall überstanden, bleibt die Frage: Wie verhindere ich den nächsten? Die gute Nachricht: Bei kaum einer Gelenkerkrankung ist der eigene Hebel so groß wie bei der Gicht – allen voran über die Ernährung.
Wie Gicht entsteht
Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung: Ist der Harnsäurespiegel dauerhaft erhöht, lagern sich Harnsäurekristalle in Gelenken ab und lösen dort heftige Entzündungen aus. Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen – und die stecken vor allem in Fleisch, Wurst und Innereien, aber auch in Fisch und Meeresfrüchten (etwa Sardinen, Hering oder Muscheln); den größeren Teil der Harnsäure bildet der Körper allerdings selbst. Alkohol (besonders Bier), fruktosehaltige Softdrinks und radikale Crash-Diäten treiben den Spiegel zusätzlich in die Höhe.
Wichtig: die ärztliche Behandlung
Ein akuter Gichtanfall gehört in ärztliche Behandlung – auch, um andere Ursachen wie eine bakterielle Gelenkentzündung auszuschließen. Und wenn Ihnen harnsäuresenkende Medikamente verordnet wurden, dürfen diese nie eigenmächtig abgesetzt werden. Meine Begleitung versteht sich ergänzend dazu. Sind Sie unsicher, ob Ihre Beschwerden überhaupt Gicht sind, lohnt der Blick auf die Ursachensuche bei Gelenkschmerzen.
Gicht und Ernährung: der größte Hebel
Eine purinarme, pflanzenbetonte Ernährung ist ein anerkannter Baustein der Gicht-Behandlung – sie ergänzt eine verordnete harnsäuresenkende Therapie, ersetzt sie aber nicht: weniger Fleisch und Wurst, wenig Alkohol, kaum zuckergesüßte Getränke – dafür reichlich Gemüse und vor allem: viel trinken, damit die Nieren Harnsäure ausscheiden können (bei Herz- oder Nierenerkrankungen gilt die ärztlich empfohlene Trinkmenge). Auch langsames, nachhaltiges Abnehmen entlastet den Stoffwechsel, während Radikaldiäten sogar Anfälle auslösen können. Statt Verbotslisten erarbeite ich mit Ihnen eine alltagstaugliche Umsetzung – abgestimmt darauf, was Sie vertragen und was zu Ihrem Leben passt. Da Gicht häufig gemeinsam mit Übergewicht und anderen Stoffwechselbelastungen auftritt, lohnt zudem der Blick auf die allgemeine Entzündungslast – Stichwort stille Entzündungen.
So begleite ich Sie
Im Zentrum steht die Ernährungsberatung, ergänzt – wenn es zu Ihnen passt – um eine Darmsanierung; begleitend setze ich die Bioresonanztherapie und die klassische Homöopathie ein – in meiner Praxis in München-Schwabing.
Sie möchten zwischen den Anfällen aktiv werden, statt auf den nächsten zu warten? Dann melden Sie sich – ich freue mich auf Ihren Anruf.
Bei kaum einer Gelenkerkrankung zählt die Ernährung so viel wie bei der Gicht: purinarm essen, viel trinken, Gewicht langsam senken – ergänzend zur ärztlichen Therapie.