Migräne

Wenn die Attacke kommt, ist an nichts anderes mehr zu denken: pochender, oft halbseitiger Kopfschmerz, Licht und Geräusche werden unerträglich, dazu Übelkeit – es bleibt nur der Rückzug ins abgedunkelte Zimmer. Und danach? Viele Betroffene sind noch ein bis zwei Tage wie ausgeknockt: erschöpft, verlangsamt, „neben sich“. Wer regelmäßig Migräne hat, plant sein Leben irgendwann um die Angst vor der nächsten Attacke herum.

Migräne ist mehr als Kopfschmerz

Eine Migräneattacke verläuft in Phasen: Oft kündigt sie sich schon Stunden vorher an – durch Müdigkeit, Heißhunger, Reizbarkeit oder Nackenverspannungen. Bei manchen folgt eine Aura mit Sehstörungen oder Kribbeln, dann die Schmerzphase und schließlich die Erholungsphase mit ausgeprägter Erschöpfung. Wichtig: Manche Kopfschmerzen gehören sofort in ärztliche Abklärung – im Zweifel über den Notruf 112. Dazu zählen ein schlagartig einsetzender, innerhalb von Sekunden extrem starker Kopfschmerz („Donnerschlagkopfschmerz“), Kopfschmerz mit Fieber oder Nackensteife, Kopfschmerz nach einem Sturz oder Schlag auf den Kopf, Kopfschmerz mit Lähmungen oder Sprachstörungen sowie erstmalige oder deutlich veränderte Kopfschmerzen jenseits des 50. Lebensjahres. Die Diagnose Migräne stellt der Arzt bzw. Neurologe – meine Begleitung versteht sich ergänzend dazu.

Migräne oder Spannungskopfschmerz?

Nicht jeder wiederkehrende Kopfschmerz ist eine Migräne: Spannungskopfschmerzen fühlen sich dumpf-drückend an, treten meist beidseitig auf („wie ein zu enger Helm“) und lassen Alltagsaktivitäten in der Regel zu – die typische Migräne dagegen pocht halbseitig und zwingt mit Übelkeit und Lichtempfindlichkeit zur Pause. Spannungskopfschmerzen hängen oft mit Nacken- und Kieferverspannungen und Dauerstress zusammen; beide Kopfschmerzformen können auch abwechselnd auftreten. Die Behandlungsansätze überschneiden sich: Trigger finden, Verspannung und Stress reduzieren.

Typische Auslöser (Trigger)

Migräne hat selten eine einzelne Ursache, aber fast immer persönliche Trigger:

  • Stress – und gerade auch das plötzliche Nachlassen von Anspannung („Wochenend-Migräne“)
  • unregelmäßiger Schlaf – zu wenig, aber auch zu viel
  • ausgelassene Mahlzeiten und Blutzuckerschwankungen, zu wenig Flüssigkeit
  • hormonelle Schwankungen, etwa im Zyklus
  • Wetterumschwünge
  • Alkohol – allen voran Rotwein – sowie weitere histaminreiche Lebensmittel wie gereifter Käse (siehe Histamin-Intoleranz) und individuelle Unverträglichkeiten
  • häufige Einnahme von Schmerz- oder Migränemitteln – wer an mehr als zehn Tagen im Monat Akutmedikamente braucht, sollte das ärztlich besprechen: Der Übergebrauch kann Kopfschmerzen selbst unterhalten

Ein Wort zur Schokolade: Sie gilt landläufig als Auslöser, doch Heißhunger auf Süßes gehört häufig schon zur Vorbotenphase einer beginnenden Attacke – dann ist die Schokolade eher Folge als Ursache. Ein Migräne-Tagebuch hilft, beides auseinanderzuhalten.

Migräne naturheilkundlich begleiten – Heilpraktikerin in München-Schwabing

In meiner Praxis suche ich mit Ihnen systematisch nach Ihren persönlichen Triggern – mit einer ausführlichen Anamnese, einem Migräne-Tagebuch und einer Austestung von Nahrungsmitteln und Belastungen. Darauf aufbauend passen wir die Ernährung an, senken bei Bedarf die Histaminlast, stärken die Stressregulation und unterstützen den Körper mit der klassischen Homöopathie und der Bioresonanztherapie. Sitzt der Dauerstress tiefer, kann auch das Lösen innerer Blockaden ein wichtiger Baustein sein.

Ziel der Begleitung ist, Ihre persönlichen Trigger zu kennen und im Alltag zu berücksichtigen – und Ihren Körper dabei ganzheitlich zu stärken. Ärztlich verordnete Medikamente setzen Sie dabei bitte nie eigenmächtig ab.

Sie möchten Ihrer Migräne auf den Grund gehen, statt nur die nächste Attacke zu fürchten? Dann melden Sie sich – ich freue mich auf Ihren Anruf.

Migräne hat individuelle Trigger. Wer die eigenen kennt – vom Histamin bis zum Stressabfall – gewinnt ein Stück Handlungsspielraum zurück.

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