Chronische Erschöpfung

Ihr Akku lädt einfach nicht mehr auf? Schon der Einkauf oder ein Treffen mit Freunden wird zum Kraftakt, und danach brauchen Sie Tage, um sich zu erholen. Das Umfeld versteht es oft nicht – „du siehst doch gut aus“ – und beim Arzt heißt es: „Ihre Werte sind in Ordnung.“ Genau mit dieser Geschichte kommen viele Menschen zu mir in die Praxis. Ihre Erschöpfung ist real – und sie hat Ursachen, die man suchen kann.

Wenn Erschöpfung chronisch wird

Normale Müdigkeit vergeht mit Schlaf und Erholung. Von chronischer Erschöpfung spricht man, wenn die Kraftlosigkeit über Monate anhält und sich durch Ausruhen kaum bessert. Davon zu unterscheiden ist das chronische Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) – eine eigenständige Erkrankung, die die WHO als neurologische Krankheit einordnet. Ihr Kernmerkmal ist die Belastungsintoleranz (Post-Exertionelle Malaise): Schon geringe körperliche oder geistige Anstrengung kann den Zustand für Tage verschlechtern. Ein Verdacht auf ME/CFS gehört immer auch in ärztliche Abklärung; meine Begleitung versteht sich ergänzend. Stehen dagegen Muskelschmerzen am ganzen Körper im Vordergrund, lohnt auch ein Blick auf die Fibromyalgie.

Erschöpfung nach Infekt, Long Covid & Post Covid

Auffällig oft beginnt chronische Erschöpfung nach einem Infekt: Die akute Erkrankung ist überstanden, aber die Kraft kehrt nicht zurück. Long Covid und Post Covid haben dieses Muster bekannt gemacht – es zeigt sich aber auch nach anderen Infekten. Der Körper findet nicht in die Regeneration zurück, und häufig geraten dabei auch Darm, Nährstoffhaushalt und Stressregulation aus dem Gleichgewicht.

Mögliche Ursachen – und wo ich ansetze

Hinter anhaltender Erschöpfung stecken meist mehrere Faktoren zugleich:

Chronische Erschöpfung behandeln – behutsam und in Ihrem Tempo

Am Anfang stehen eine ausführliche Anamnese und Austestung – gern unter Einbeziehung Ihrer vorhandenen Laborwerte. Darauf aufbauend unterstütze ich die Regeneration mit Bioresonanztherapie und klassischer Homöopathie, dazu kommen Ernährung und Darmaufbau. Wichtig ist mir dabei: keine Überforderung.

Besonders bei ME/CFS gilt: nicht steigern, sondern innerhalb der eigenen Belastungsgrenze bleiben. Dieses Vorgehen wird als Pacing bezeichnet. Ziel ist ausdrücklich nicht, die Belastung schrittweise zu erhöhen – ein solches Aufbautraining kann bei ME/CFS einen Rückfall auslösen. Ziel ist, Überlastungen und die darauf folgenden Einbrüche zu vermeiden und den Alltag stabil zu halten. Dabei begleite ich Sie in meiner Praxis in München-Schwabing.

Sie sind es leid, ständig erschöpft zu sein und keine Antworten zu bekommen? Dann melden Sie sich – ich freue mich auf Ihren Anruf.

„Die Werte sind in Ordnung“ heißt nicht, dass alles in Ordnung ist. Anhaltende Erschöpfung hat Ursachen – oft mehrere zugleich. Ich nehme mir die Zeit, sie gemeinsam mit Ihnen zu sortieren.

Blüte gelb