Fructoseintoleranz
Ein Apfel als gesunder Snack, ein Glas Saft am Nachmittag – und kurz darauf spannt der Bauch, es rumort und zwickt. Ausgerechnet das, was als besonders gesund gilt, bekommt Ihnen nicht? Genau diese Erfahrung machen viele Menschen mit einer Fructoseintoleranz, oft über Jahre, ohne den Zusammenhang zu erkennen.
Symptome
Blähbauch, Bauchkrämpfe, Durchfall oder auch Verstopfung nach Obst, Fruchtsäften, Honig oder Süßigkeiten sind typische Anzeichen einer Fructoseintoleranz. Da Fruchtzucker in sehr vielen Lebensmitteln steckt, bleiben die Beschwerden oft lange unerkannt. Auch Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Stimmungstiefs können begleitend auftreten.
Ursache
Bei der weit verbreiteten Fructosemalabsorption arbeitet das Transportsystem im Dünndarm, das den Fruchtzucker aufnehmen soll, nur eingeschränkt. Der Fruchtzucker wandert in den Dickdarm und wird dort von Bakterien vergoren – Blähungen und Verdauungsbeschwerden sind die Folge. Eine gestörte Darmflora kann die Unverträglichkeit zusätzlich verstärken. Davon zu unterscheiden ist die seltene, angeborene hereditäre Fructoseintoleranz, die ärztlich abgeklärt werden muss.
Hilfe
Statt dauerhaft auf Obst und viele Lebensmittel zu verzichten, lohnt sich der Blick auf den Darm: Nach einer Entlastungsphase können der gezielte Aufbau der Darmflora und eine angepasste Ernährung die Verträglichkeit häufig wieder verbessern. Ergänzend setze ich in meiner Praxis in München-Schwabing die NAET-Behandlung und die Bioresonanztherapie ein.
Tipp
Zwei Dinge machen im Alltag einen großen Unterschied: Sorbit – der Zuckeraustauschstoff in vielen „zuckerfreien“ Kaugummis, Bonbons und Diätprodukten – blockiert die Fructoseaufnahme zusätzlich und sollte deshalb gemieden werden. Traubenzucker (Glucose) dagegen verbessert sie, wenn er im Verhältnis 1:1 zur Fructose vorliegt. Deshalb wird gezuckerter Tee oft besser vertragen als ein Glas Apfelsaft, und Beeren meist besser als Trockenobst.
Sie vertragen Obst und Fruchtzucker nicht mehr und möchten der Ursache auf den Grund gehen? Dann melden Sie sich – ich freue mich auf Ihren Anruf.
Die Aufnahmekapazität des Dünndarms für Fruchtzucker ist von Natur aus begrenzt – bei manchen Menschen mehr als bei anderen. Eine gestörte Darmflora kann die Beschwerden zusätzlich verstärken: Genau hier lässt sich ansetzen.