Schimmelpilzallergie
Der Schnupfen, der nie ganz verschwindet, Niesanfälle in bestimmten Räumen, Husten im Herbst – und niemand findet einen Grund? Dann lohnt sich der Gedanke an eine Schimmelpilzallergie. Schimmelpilzsporen sind nahezu überall: im Freien (besonders in feuchtem Laub und in der Übergangszeit) ebenso wie in Innenräumen – in feuchten, schlecht belüfteten Ecken, Blumenerde, Biomüll oder Klimaanlagen. Weil man den Auslöser nicht sieht, bleibt diese Allergie oft lange unerkannt.
Symptome einer Schimmelpilzallergie
Typisch sind Fließschnupfen, Niesanfälle und Husten bis hin zu asthmatischen Beschwerden, eine allergische Bindehautentzündung – und auffällig oft eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, die trotz Behandlung immer wiederkehrt. Auch Müdigkeit und Abgeschlagenheit können begleiten, gerade wenn die Belastung dauerhaft besteht (z. B. durch verdeckten Schimmel in der Wohnung).
Pfeifende Atmung, Atemnot oder anhaltender Husten sind Zeichen eines möglichen allergischen Asthmas und gehören ärztlich abgeklärt und behandelt – ich begleite Sie dabei ergänzend.
Auch der Darm spielt mit: Hefepilze
Zu den Pilzbelastungen zählen auch Hefepilze wie Candida albicans. Aus naturheilkundlicher Sicht wird eine Besiedelung des Darms bei geschwächter Darmflora und zuckerreicher Ernährung mitberücksichtigt; schulmedizinisch ist dieser Zusammenhang umstritten. In meiner Austestung zeigen sich Schimmel- und Hefepilzbelastungen häufig gemeinsam – dann nehme ich Ernährung und Darmsanierung mit in die Behandlung auf. Der Gedanke dahinter: eine dauerhaft gereizte Darmschleimhaut kann stille Entzündungen begünstigen, die das Immunsystem zusätzlich fordern.
Abzugrenzen: ansteckender Hautpilz
Nicht jede Pilzerkrankung ist eine Allergie: Hautpilze (z. B. Fadenpilze/Dermatophyten) sind Infektionen und werden von Mensch zu Mensch oder von Tieren wie Meerschweinchen, Hasen und Katzen übertragen – hier gilt: Hygiene beachten, Vorsicht, ansteckend! Erkennbar sind sie an geröteten, schuppenden, oft kreisrunden Stellen. Als bewährte Hausmittel zur Linderung: Essigbad (1 Liter Apfelessig auf ein Vollbad) oder Abtupfen mit Apfelessig; bei Fußpilz die „Essigsocke“ (6 EL Apfelessig auf 200 ml Wasser, Baumwollsocke tränken, auswringen, über Nacht tragen, trockene Socke darüber – einige Nächte wiederholen). Auch Kokosöl (innerlich und äußerlich) schafft Erleichterung. Teebaumöl bitte nur verdünnt und nach einem Verträglichkeitstest in der Ellenbeuge anwenden – es ist selbst ein häufiges Kontaktallergen und kann eine Kontaktallergie auslösen.
Hausmittel können begleiten, aber nicht ersetzen: Ein bestätigter Hautpilz braucht eine gezielte antimykotische Behandlung, sonst kehrt er zuverlässig zurück. Bitte lassen Sie das ärztlich abklären – besonders bei Kindern (vor allem bei Befall der Kopfhaut), bei Diabetes und bei großflächigem Befall.
Schimmelpilzallergie behandeln – mein Ansatz
Auf welchen Pilz Ihr Körper reagiert, finde ich in meiner Praxis in München-Schwabing über den kinesiologischen Muskeltest heraus. Darauf aufbauend behandle ich mit der NAET-Allergiebehandlung und der Bioresonanztherapie, unterstützt durch das passende homöopathische Konstitutionsmittel. Parallel gilt: Schimmelquellen in Wohnung oder Büro aufspüren und sanieren – sonst arbeitet die Behandlung gegen eine tägliche Neubelastung. Kleine Stellen lassen sich selbst entfernen; größere Flächen – etwa ab einem halben Quadratmeter – gehören in die Hände einer Fachfirma, denn beim eigenhändigen Abwischen werden große Mengen Sporen freigesetzt. Sie vermuten Schimmel als Ursache Ihrer Beschwerden? Dann melden Sie sich – ich freue mich auf Ihren Anruf.
Ein „Dauerschnupfen“ ohne erkennbaren Grund und immer wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen sind klassische Hinweise auf eine Schimmelpilzallergie – die Quelle ist oft näher, als man denkt.