Hausstaubmilben-Allergie

Morgens mit verstopfter Nase aufwachen, obwohl kein Infekt in Sicht ist – und zwar das ganze Jahr über? Genau das ist das typische Muster der Hausstaubmilbenallergie: Anders als beim Heuschnupfen gibt es keine Saison und keinen Ort, an dem man den Auslösern wirklich entkommt.

Symptome

Betroffene leiden an geschwollenen, tränenden und juckenden Augen, einer laufenden oder verstopften Nase – besonders morgens –, sind müde und geschwächt, und es kann zu einer asthmatischen Atmung kommen. Die Beschwerden halten das ganze Jahr an und verstärken sich oft in der Heizperiode.

Pfeifende Atmung, Atemnot oder anhaltender Husten sind Zeichen eines möglichen allergischen Asthmas und gehören ärztlich abgeklärt und behandelt – ich begleite Sie dabei ergänzend.

Ursache

Ausgelöst wird die Hausstauballergie meist nicht durch den Staub selbst, sondern durch das eigentliche Allergen: den Kot, den die Milben täglich ausscheiden. Und da es keine Wohnung und kein Büro ohne Staub – und damit ohne Milben – gibt, ist ein völliges Meiden unmöglich; erreichbar ist nur eine Reduktion.

Was Sie selbst tun können

Die wirksamste Einzelmaßnahme sind milbendichte Encasings, also spezielle Schutzbezüge für Matratze, Decke und Kissen – viele Krankenkassen bezuschussen sie, ein Nachfragen lohnt sich. Wählen Sie außerdem Bettwäsche, Decken und Kissen, die bei 60 °C waschbar sind, und waschen Sie sie regelmäßig. Sinnvoll sind zudem leicht waschbare Matratzenmaterialien, waschbare Vorhänge und Bettläufer sowie gut zu reinigende (nass abwischbare) Möbel. Eine Wohnungssanierung ist ratsam; auf Haustiere in Schlafräumen besser verzichten.
Naturheilkundlich bewährt: Brennnesseltee oder frische Brennnessel im Salat, Schwarzkümmelöl – welche weiteren Mittel für Sie infrage kommen, bespreche ich individuell in der Praxis. Und wie bei jeder Allergie: das Immunsystem stärken mit Vitamin D, Vitamin C (sofern verträglich), den B-Vitaminen (sofern verträglich und resorbierbar) sowie Selen und Zink.

Hausstauballergie behandeln – mein Ansatz

Sanierung reduziert die Belastung – die allergische Reaktion selbst bleibt davon aber unberührt. In meiner Praxis in München-Schwabing teste ich deshalb aus, worauf Ihr Körper reagiert, und behandle mit der NAET-Allergiebehandlung, der Bioresonanztherapie und der klassischen Homöopathie. Ziel der Behandlung ist es, Ihre Beschwerden spürbar zu verringern. Bei Babys und Kindern erfolgt die Testung über eine andere Person, die Mutter oder den Vater (Surrogattestung). Klingt das interessant für Sie? Dann melden Sie sich – ich freue mich auf Ihren Anruf.

Milben lassen sich reduzieren, aber nicht abschaffen. Deshalb lohnt es sich, neben der Sanierung auch die allergische Reaktion selbst zu behandeln.

Blätter lila