Glutenunverträglichkeit
Nach dem Brot am Morgen der Blähbauch, nach der Pasta die bleierne Müdigkeit – und irgendwann der Gedanke: Vielleicht liegt es am Getreide? Viele Menschen streichen dann erst einmal auf eigene Faust Gluten vom Speiseplan. Genau das ist allerdings der Schritt, mit dem man sich die wichtigste Antwort verbaut.
Symptome
Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung nach Brot, Nudeln und anderen getreidehaltigen Lebensmitteln – aber auch Beschwerden, die man zunächst nicht mit der Verdauung in Verbindung bringt: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, Hautprobleme oder Konzentrationsstörungen können auf eine Glutenunverträglichkeit hinweisen.
Drei verschiedene Ursachen
Gluten ist das Klebereiweiß in Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste. Hinter Beschwerden nach Getreide können drei ganz unterschiedliche Dinge stecken:
- Zöliakie – eine Autoimmunerkrankung, bei der Gluten die Darmschleimhaut schädigt. Sie erfordert eine lebenslange, strikt glutenfreie Ernährung und gehört in ärztliche Behandlung. Unbehandelt drohen unter anderem Eisenmangel und Knochenschwund.
- Weizenallergie – eine echte Allergie auf Weizeneiweiße, die akut und in seltenen Fällen auch heftig verlaufen kann.
- Gluten- bzw. Weizensensitivität – deutlich häufiger: Betroffene reagieren mit Beschwerden, obwohl Zöliakie und Weizenallergie ausgeschlossen sind. Oft spielt hier eine gereizte, durchlässigere Darmschleimhaut eine Rolle (in der Naturheilkunde „Leaky Gut“ genannt).
Wichtig: erst abklären, dann weglassen
Lassen Sie eine Zöliakie ärztlich ausschließen, bevor Sie Gluten weglassen. Denn unter glutenfreier Ernährung fallen sowohl der Bluttest als auch die Gewebeprobe falsch negativ aus – die Diagnose ist dann erst nach einer erneuten Glutenbelastung über Wochen wieder möglich. Wer voreilig verzichtet, verliert also womöglich die Chance auf eine klare Antwort. Diese Reihenfolge einzuhalten kostet Sie nur wenige Wochen Geduld und erspart Ihnen unter Umständen jahrelange Unsicherheit.
Hilfe
Ist die ärztliche Abklärung erfolgt, teste ich in meiner Praxis in München-Schwabing aus, welche Lebensmittel Ihnen tatsächlich Beschwerden bereiten, und begleite Sie bei der Umstellung. Bei einer gesicherten Zöliakie bleibt die konsequent glutenfreie Ernährung die Grundlage – daran ändert auch die naturheilkundliche Begleitung nichts; sie kann Sie aber im Alltag und beim Aufbau des Darms unterstützen. Eine Darmsanierung kann die gereizte Darmschleimhaut beruhigen und aufbauen. Ergänzend setze ich die NAET-Behandlung, die Bioresonanztherapie und die klassische Homöopathie ein.
Sie vermuten, dass Sie Gluten nicht vertragen, und wünschen sich eine ganzheitliche Begleitung? Dann melden Sie sich – ich freue mich auf Ihren Anruf.
Nicht jede Reaktion auf Brot und Getreide ist eine Zöliakie. Gerade bei einer Gluten- oder Weizensensitivität lohnt sich der ganzheitliche Blick auf Darm, Ernährung und Immunsystem.